Warum Scheitern eine von vielen Gewohnheiten ist

Scheitern durch Gewohnheiten
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Es ist der letzte Tag des Jahres: Du willst schlechte Gewohnheiten wie das Rauchen oder Trinken aufgeben. Alles ist auf diesen einen Tag ausgerichtet. Morgen ist alles anders. Du bist nervös, aufgeregt und willst es Dir an dem Tag nochmals so richtig gemütlich machen. Das heißt, guter Wein, viele Zigaretten, üppiges Essen … aber dann ist Schluss damit.

Wirklich?

Morgen dann bin ich gesund

Diese Gewohnheiten, wie „Morgen dann verändere ich mein Leben“ sind wohl die größten Saboteure in uns. Warum ist es bloß so interessant, an den alten Mustern festzuhalten und nicht loslassen zu können. Vor allem im Falle von Nahrungsmitteln, die uns definitiv schaden. Unser Kopf sagt aber (laut dem Zeitungsartikel oder von Freunden übernommen), wirleben damit sehr gesund. Schließlich haben wir das so gehört und als gut empfunden.

Eine Überzeugung von vielen.

Nur weil wir manche Dinge wissen, heißt das noch lange nicht, dass diese auch bei uns funktionieren und ob wir in der Lage sind, diese umzusetzen. Ich rede da aus Erfahrung. Doch was braucht es dazu?

Eine klare Entscheidung zu neuen Gewohnheiten!

Denn sonst wirst Du nach 2-3 Wochen rückfällig, erlaubst Dir mit Erleichterung den sogenannten Genuss und findest Dich im alten Leben wieder, welches Dich doch dazu veranlasst hat, etwas zu ändern. Schon ein wenig komisch, findest Du nicht?

Die Entscheidung zu Gesundheit –  neue Gewohnheiten entwickeln!

Diese Entscheidung ist immer im Moment. Jetzt. Auch, wenn es Auf und Abs gibt, der Moment kaum auszuhalten ist, bleib auf Kurs und wisse um die Ausrichtung. Denn schließlich hast Du ein Ziel vor Augen. Oder mehrere. Frag Dich doch:

„Habe ich wirklich und ernsthaft für mich beschlossen, gesund und glücklich zu leben?“

Auch wenn es heute nicht so aussieht, doch alleine die Tatsache, wenn Du diese Frage mit „JA!“ beantwortest, hält Dich auf Kurs. Dann musst Du Dich nicht regelmäßig mit ungesunden Verhalten betäuben und danach wieder leiden. Dann musst Du Dich nicht mit einer Tafel Schokolade belohnen, nur weil diese gerade im Supermarkt verkauft wird und Dich anlacht. Dieser Teufelskreis ist ein sehr unattraktiver wie ich meine.

Dazu ist es ganz egal zu wissen, an welchen Symptomen und Diagnosen Du knabberst. Immer darüber steht die Entscheidung, der Entschluss, aus dieser Rolle auszutreten. Dann kann auch richtig gesucht werden und Du findest die richtigen Menschen, die Dir wirklich helfen können. Auch das Festhalten an Krankheit kann alte, unbewusste Gewohnheiten als Grund haben.

Und auf wundersame Weise verändert sich Schritt für Schritt das Leben. Die Verdauung funktioniert besser (sie verdauen auch das Leben wieder) und mehr Energie für das Gehirn steht bereit.

Eines mag ich Dir gerne mitgeben: Ein gesunder Lebensstil setzt auch ein wenig Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und Geist voraus. Wissen ist heute gefragt, wenn es um die Wahl der nährenden Substanzen geht, die uns tagtäglich Energie geben sollen und unsere Zellen versorgen. Als ehemalige (oder sind wir es nicht noch immer?) Jäger & Sammler, können wir auch mal ohne Essen sein. Ob einen halben oder einen ganzen Tag. Das bringt oft sogar Energie. Ebenso wie tägliche Routinen zur Entspannung und Regeneration.

Wie ändere ich meine Gewohnheiten?

Weißt Du z.B., dass das menschliche Gehirn sich aufgrund von marinen Omega 3 Fettsäuren (EPA, DHA) so genial entwickelt hat? 1 Dass eine ausreichende Versorgung damit auch unser Denken und Fühlen positiv beeinflusst und Dich wieder ´menschlich´ machen kann? 2

Du kannst ganz leicht an diesem schönen Erlebnis vorbei gleiten, indem Du vorwiegend Omega 3 Fette aus pflanzlicher Richtung konsumierst, die Dir in der Werbung eingetrichtert werden (Raps, Lein, Chia, Hanf). Und indem Du ein hohes Maß an Omega 6 Fetten isst, die aus verarbeiteten Industrieprodukten kommen. Dazu gehört auch das liebe Brot und die heißgeliebten Nudeln, aber auch Fleisch aus Masttierhaltung.

In dem Fall ist es die Überzeugung, dass Du aus verschiedensten Gründen keinen Fisch und das hochwertige Fischfett brauchst, welche Dir das Leben schwer machen können.

Dann kann es oft schwer sein, die Ziele zu erreichen, wenn Du nicht ein wenig hinter die Kulissen blickst.

Also mach Dich auf und lerne. Lese Bücher, Studien und bitte nicht nur über Google. Vor allem, tausche Dich nicht in Selbstmitleidsforen aus, wo man gegenseitig nur in seiner Verzweiflung bestätigt wird. Das hilft nicht bzw. zerstreut nur und macht unsicher und emotional.

Lass das Scheitern links liegen und werden erfolgreich

Die heutigen Wahlmöglichkeiten sind nicht immer nur eine Bereicherung für Ihr Leben. Es gibt zu filtern und priorisieren. Aus der eigenen Geschichte kann ich Dir berichten, dass auch Scheitern dazugehört und ganz normal ist. Doch wiederholtes Scheitern bedeutet auch ein Muster und darf genau unter die Lupe genommen werden. Gewisse Leitfäden und Programme können da sehr hilfreich sein. Dann können Gewohnheiten reflektiert und verändert werden. Ein Buch, welches mich sehr inspiriert hat, möchte ich Dir gerne mit auf den Weg geben. Viel Freude damit.

Karmic Management: Erfolg ...von Geshe Michael Roachmehr Details
  1. Bradbury, Joanne. “Docosahexaenoic acid (DHA): an ancient nutrient for the modern human brain.” Nutrients 3.5 (2011): 529-554.
  2. Hallahan, Brian, and Malcolm R. Garland. “Essential fatty acids and mental health.” The British Journal of Psychiatry 186.4 (2005): 275-277.
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Michael
Michael

kam über die Physiotherapie zur klinischen Psycho-Neuro-Immunologie. Die eigene Geschichte veranlasste ihn, immer tieferes Verständnis über Geist, Emotion und Nahrung zu erleben und danach herzoffen weiterzugeben. Als "GEN-Schalter" schreibt und inspiriert er hier und öffentlich, um Mut für gesunden Erfolg und selbstbestimmte Freiheit zu machen.