Energie für das Gehirn

Brainfood, Energie für das Gehirn
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Bist Du noch ganz bei Dir? Klingt provokant, aber mal ernsthaft: Kannst Du gut auf Dich selbst und die Informationen aus Deinem Körper achten und dementsprechend reagieren? Hast Du die Energie dazu?

Wie geht es Dir mit den ganzen Informationen der Neuzeit? Werbung hier, Facebook da, Ratschläge überall und ständige Ablenkungen sowieso. Wer noch einen Fernseher besitzt, bekommt auch noch laufend verzerrte Realitäten ins Wohnzimmer. Diese Quelle der (manchmal doch ganz praktischen) Berieselung ist in unserem Haushalt nicht vorhanden. Aus dem einfachen Grund, dass dann mehr Zeit fürs Wesentliche da ist.

Ich finde, die größte Herausforderung in diesen Tagen ist es, den eigenen Fokus zu wahren, um den roten Faden nicht zu verlieren. Mit rotem Faden meine ich in diesem Fall, dass neben den ganzen Einflüssen von außen genug Zeit ist, auch auf die gerne versteckten Botschaften zu lauschen: Was ist meine Ausrichtung und wie kann ich sie pflegen und bewahren?

Aus der Quantenphysik wissen wir, dass die Realitäten immer darauf beruhen, dass sie selbst erschaffen sind. Praktisch! Somit nutzen wir doch unsere geniale Gabe und geben dem Gehirn das, was es braucht und wofür es gut ist: Gute Gedanken, die aus einem harmonischen Kern entspringen, der genau weiß, wohin es geht. Doch dazu sind einige Hausaufgaben und ein wenig Wissen nötig.

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Stress und die langfristigen Reaktionen

Im Stress steigt der Energiebedarf und somit auch der Glukosebedarf des menschlichen Gehirns. Diese Energie ist vor allem für die Bereiche im Gehirn notwendig, die das Überleben sichern und wird dann gerecht verteilt. Kurze Stressreize sind natürlicher als langfristige, zum Teil jahrelange Inputs. Denke immer an das Beispiel des Säbelzahntigers – Kampf oder Flucht – der Stärkere (oder Glücklichere) gewinnt.

Auf die heutige Zeit umgelegt, lauert diese potentielle Gefahr hinter jeder Ecke. Gerade gestern hatte ich ein spontanes Gespräch mit einem jungen Psychologiestudenten. Dieser erklärte mir, dass es kaum möglich ist, mit einem Notendurchschnitt von 1,2 und darüber ein weiterführendes Masterstudium zu beginnen. Großer Druck lastet auf ihm, da er die ganze Studienzeit nicht weiß, ob er es schaffen kann. Und nicht nur ihm geht es so. Und das sind die kleinen Probleme der Menschheit heutzutage.

Jedenfalls steigt der Energiebedarf des Gehirns in Zeiten wie diesen. Schnelle Quellen aus viel Zucker und (schlechten) Fetten wirken attraktiv und wirken auch. Kurzfristig. In gefühlten, latenten Notsituationen wird dadurch aber auch schnell mehr  Körperfett daraus. Egal ob es Sinn macht oder nicht, der Körper reagiert auf das Umfeld. Schlechte Nahrung kann genauso Stress machen und ist sicher ein erster Ansatz bei Veränderung. Schließlich kommt daraus unsere tägliche Energie.

Der Neocortex und der präfrontale Cortex sind evolutionsgeschichtlich relativ jung. Doch gerade diese Anteile machen uns zum angeblich intelligentesten aller Säugetiere! Wir haben im Idealfall die Wahl zu wählen.

Und genau diese Anteile verlieren im chronischen Stress ihre geniale Gabe, stimmig abzuschätzen und situationsangemessen zu reagieren. Wir bewegen uns dann in der Zeit eher retour, leben in der Vergangenheit und vor allem das Leben, welches uns beigebracht wurde, ohne gezielt hinterfragen zu können. Autsch!

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Auswirkungen für das Gehirn

Im Limbischen System, dort wo Emotionen, aber auch intellektuelle Leistung beheimatet sind, verändern sich die Prioritäten. Substanzen wie Serotonin (bekannt aus der Wohlfühlabteilung) und das sensationelle GABA können Ihrer Funktion nicht mehr nachkommen, das Gehirn zu beruhigen. Im Gegenzug verringert sich die Neuronendichte im Hippocampus, die Durchblutung zu den neueren Regionen wird gedrosselt, was eine geringere Merkfähigkeit und vor allem eine Abnahme der emotionalen Intelligenz zur Folge hat. Meine Beziehung zu mir leidet, aber auch die Beziehung zu anderen als logische Konsequenz.

Viele freie Radikale werden gebildet und schicken die Zellen in den programmierten Zelltod. Parkinson, Alzheimer und Co. lassen grüßen. Klingelt es schon bei Dir? Könnte es sein, dass diese Krankheitsbilder Auswirkungen unseres modernen Wohlstandslebens sind? Muss fast so sein, sonst wären sie ja nicht da.

Ja, können sogar exzessiver Konsum von Zucker und Kohlenhydraten in Kombination mit Stress bei der Entstehung eine Rolle spielen?

Im mentalen Bereich bedeutet zu viel Stress daraus resultierende Zerstreuung. Langfristig keine gute Idee, wenn doch das Gehirn die Kommandozentrale bildet, wovon Vieles ausgeht. Auch die Wahl, was gegessen wird, wie bewegt wird und welche Entscheidungen getroffen werden. Es wird Zeit, wieder den Fokus zu bündeln und die Neuronen wieder wachsen und vernetzen zu lassen.

Entgegen der weiterverbreiteten Meinung, dass Gehirnzellen sich nicht mehr vermehren können, geschweige denn neu vernetzen, ist dies sehr wohl möglich und braucht nur ein wenig Verständnis der Materie. Und das notwendige Eintauchen in die unendlichen Weiten der ganz eigenen Informationen in Form von Gefühlen und Emotionen.

Wie hole ich mir die Energie zurück?

Neben Zucker kann das Gehirn auch Sauerstoff (O2) und Ketonkörper aus Fett als Energiequelle nutzen. Bei vermehrter Fettkonsumation von guten, natürlichen Fette – nicht raffinierter und gehärteter (Pflanzen)Öle  – werden auch vermehrt  Mitochondrien gebildet. Diese sind unsere Zellkraftwerke und leiden im Stress gewaltig. Gleichzeitig ist Bewegung an der (hoffentlich) frischen Luft essentiell, um uns mit Sauerstoff zu versorgen. Ohne den geht nichts und wir versauern wortwörtlich.

Somit kommt der Low Carb High Fat (LCHF) Ernährung und auch ketogener Ernährungsweise bei ernsthafteren Krankheitsbilder viel Aufmerksamkeit aus der funktionellen Medizin zu. Mit großen Erfolgen – bis hin zur Ausheilung von Krebs. Also ran ans native Kokosfett (VCO), am besten gleich einen Teelöffel in der früh als Start in den Tag oder als Bulletproof Coffee.

Dazu gibt es bald nähere Informationen auf meiner Seite von einer absoluten Expertin auf dem Gebiet.

Weiters brauchen wir pflanzliche Antiradikale für den Zellschutz. Beeren aller Art wie auch Kurkuma stehen hier ganz oben auf der Liste. Natürlich gibt es auch eine Menge Nahrungsergänzungen, die anfangs schnellere Wirkung zeigen und die Defizite ausgleichen. Diese Intervention sollte immer in Zusammenarbeit mit einem Arzt oder Experten auf dem Gebiet erfolgen.

Intermittierendes Fasten (16h), also kurzzeitige, regelmäßige Fastenphasen mit zusätzlicher Bewegung, aktivieren BDNF. Diese Substanz schützt unsere Zellen und vor allem die Neuronen, also das Gehirn langfristig vor zu viel Stress.

Ausreichend Schlaf bringt Energie. Keine Frage. Doch Schlafprobleme können durch Energiemangel erst entstehen. Tägliche Meditation oder Atementspannungen eignen sich zum Regulieren des vegetativen Nervensystems. Probier es aus. Lies dazu mein aktuelles E-Book als Unterstützung für die Umsetzung. Du wirst die Veränderung bald spüren.

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Fazit

Wir sind selbst für die Gesundheit unseres Gehirn verantwortlich. Allerdings spielt die jeweilige Geschichte dazu natürlich eine große Rolle. Doch irgendwo fängt jede*r an. Am besten noch heute. Wenn also moderne Krankheitsbilder als kollektiver Energiemangel der Zellen zu sehen sind, kann dieser neue Blickwinkel dazu dienen, aus Symptomen wichtige Signalgeber zu machen, welche ein Hinweis auf die Ursache sein können und nur richtig interpretiert werden müssen, um wieder Energie in den Körper zu bekommen.

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Michael
Michael

kam über die Physiotherapie zur klinischen Psycho-Neuro-Immunologie. Die eigene Geschichte veranlasste ihn, immer tieferes Verständnis über Geist, Emotion und Nahrung zu erleben und danach herzoffen weiterzugeben. Als "GEN-Schalter" schreibt und inspiriert er hier und öffentlich, um Mut für gesunden Erfolg und selbstbestimmte Freiheit zu machen.