Die vier Versprechen

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Diese Woche wieder mal ein Buchtipp. Der Autor von “Die vier Versprechen” – Don Miguel Ruiz – kommt aus einer Familie von Heilern und wuchs in Mexico am Land auf. Doch entgegen der Erwartungen der Familie fühlte er sich vom modernen Leben angezogen und wurde nach dem Studium der Medizin Chirurg. Durch eine Nahtoderfahrung veränderte er sich schlagartig und es zog ihn zurück in die Ahnenreihe. Er ließ sich von Mutter und Großvater in toltekischer Tradition unterrichten und verbreitet seitdem die Lehren als Meister.

In diesem Buch geht es um Einfaches – zumindest klingt es so.

Die vier Versprechen lauten:

  • Verwenden Sie mit Bedacht Ihre Worte und seien Sie untadelig mit Ihrem Wort
  • Nehmen Sie nichts persönlich
  • Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse
  • Tun Sie immer Ihr Bestmögliches

Auf den ersten Blick erscheinen diese Versprechen einfach in Wort und Ausführung, doch wer sich über den Tag beobachtet, dem fällt auf, dass recht schnell eine Verurteilung der anderen Person entstehen kann oder ein Gedanke vielleicht sogar gegen sich selbst gerichtet ist.

Weil es im Außen es leichtfällt, die Fehler der anderen zu sehen, wird auch häufig über bekannte und fremde Personen geredet. Den sogenannten Klatsch beschreibt Ruiz als emotionales Gift und total fehlangebracht. Es sind unter anderem die Nachrichten nach denen wir uns richten.

Um selbst aktiv zu werden gilt es die tief in uns versteckten Abmachungen zu ändern. Glaubenssätze auf gut deutsch. Jeder weiß es, keiner macht es. Dazu bedarf es Disziplin – das kostet natürlich Energie. Und diese zahlt sich aus.

Das Auflösen von Vereinbarungen ist schwierig, da wir die Macht des Wortes in jede Vereinbarung investiert haben, die wir eingegangen sind. Wir brauchen die gleiche Menge Kraft, um eine Abmachung zu brechen. Wir können sie nicht mit weniger Kraft verändern, als mit der wir dieses Versprechen eingegangen sind und wir investieren beinahe unsere ganze persönliche Kraft in die Einhaltung der Versprechen, die wir mit uns selbst haben.

Diese Versprechen sind mit Sucht vergleichbar. Wir sind süchtig nach der Weise, wie wir gewohnt sind zu leben, meint Ruiz. Wir sind süchtig nach Zorn, Angst und Selbstmitleid.

Und nach vielem mehr. Doch wie lange noch?

Fazit “Die vier Versprechen”

Mich hat das Buch in seiner Einfachheit sehr inspiriert, da es nicht die schwierigen, komplexen Aufgaben sind, die mich manchmal blockieren, sondern die menschlichen Grundwerte, welche eingehalten werden mögen und dann wieder den Flow zulassen. Zudem laden diese vier Versprechen ob ihrer Einfachheit dazu ein, in das tägliche Leben integriert zu werden. Und wieder läuft es folgend ab: Übung macht den Meister oder die Meisterin. Gib Dein Bestes! Ich versuche es auch immer wieder, so gut es mir gelingt.

Die vier Versprechen: Ein ...von Don Miguel Ruizmehr Details
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Michael
Michael

kam über die Physiotherapie zur klinischen Psycho-Neuro-Immunologie. Die eigene Geschichte veranlasste ihn, immer tieferes Verständnis über Geist, Emotion und Nahrung zu erleben und danach herzoffen weiterzugeben. Als "GEN-Schalter" schreibt und inspiriert er hier und öffentlich, um Mut für gesunden Erfolg und selbstbestimmte Freiheit zu machen.