Mit Krafttraining Kraft tanken

Krafttraining
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Viele Menschen haben keine Energie, um sich zu bewegen und um Krafttraining zu machen. Das heißt, sie sind dann nicht mehr wirklich Mensch. Denn schließlich hat viel Bewegung uns zu dem gemacht, was wir heute sind: Muskelbepackt, aufrecht und intelligent. Zumindest ein begrenzter Teil der Gesellschaft hat diese Attribute noch. Und Du? Hast Du noch genug Kraft, um aufrecht durchs Leben zu gehen?

Warum Krafttraining statt ständig Ausdauer?

Bist Du eher ausdauerorientiert und scheust das Fitnesscenter? Alleine der Gedanke an Sit-Ups lässt Dir übel werden? Meist sagst Du dann: „Ich bin eher der Ausdauersportler …“ und läufst dann Deine Kilometer in der Ebene jede Woche. Doch die Frage ist, ob das als Ausgleich für den modernen Lebensstil reicht? Ich habe ein Zitat im Kopf, welches lautet:

Ausdauersport ist die Krankheit der über 30 Jährigen …

Alleine die Tatsache, dass der Mensch so ca. ab dem 30. Lebensjahr Muskelmasse abbaut, lässt hellhörig werden. Bis zum 70. Lebensjahr können es dann gut und gerne 30-40% Verlust sein. Und das bedeutet, natürlich auch weniger Stabilität und Verschleiß von Gelenken und Knochen. Doch diese Prozente merkst Du dann nicht unbedingt am Gewicht, da parallel dazu das Körperfett und Fett um die Organe ansteigt. Ein schlechter Deal …

Wenn dann auch noch das Immunsystem aktiv ist (Infekte, Darmprobleme, Entzündungen … ), dann steigt die Notwendigkeit von Eiweiß für den Prozess im Körper und dieses kann aus Muskeln, Bändern und Kapsel abgebaut werden. Ganz schlecht für das Wohlbefinden! Schmerzen, Bandscheibenvorfälle und Knieprobleme können Deine Ursache genau in dieser Pathologie haben. Aber leider konzentrierst Du Dich zu sehr auf das Symptom, da es offensichtlicher ist.

Mit Ausdauertraining wird sehr wohl der Kreislauf verbessert und die Sauerstoffversorgung optimiert, doch mit 1-2x Laufen pro Woche neben einem Bürojob von 40h+ befindest Du Dich in einer Illusion, dass dies Dich lange gesund erhalten wird.

Im übrigen, kann auch Krafttraining diese Bedingungen erfüllen und ist zudem noch zeitsparender. Durch gezielte Intervalle, heute als HIT (high intensive training) oder HIIT (high intensive interval training) bezeichnet, werden große Muskelgruppen in Rekordgeschwindigkeit aktiv und wachsen, sofern die notwendige Ausgangsbasis in Form von Nahrungseiweiß und ein paar anderen Faktoren gesichert ist. Dann passiert durch gezielte, intensive Reize Proteinsysnthese, was Zuwachs von qualitativ hochwertiger Muskelmasse bringt.

Als ich Menschen aus Naturstämmen in Indonesien beobachtete, fiel mir auf, dass die Männer aussahen, als ob sie frisch aus dem Fitnesscenter kamen. Dabei arbeiteten sie vorwiegend in der Kommune und an der frischen Luft um die 20h wöchentlich und gönnten sich auch ausreichend Pausen und Ruhephasen. Daran erkannte ich, wie unnatürlich zum Teil das westlich moderne Leben mittlerweile ist und wie mit Leistung in Beruf und Sport unnötiger Stress erzeugt wird. Ein ständiges Hinterherlaufen bzw. das wohlbekannte Hamsterrad.

Erwünschte Nebeneffekte von Krafttraining

In meinem Leben durfte ich schon viele Erfahrungen machen. Eine davon war es, durch schwerwiegende Darmprobleme und großen Schwierigkeiten im Immunsystem konstant Gewicht abzubauen. Das ist purer Stress, soviel kann ich Dir sagen. Da hilft das ganze Krafttraining nichts, wenn die Nahrung nicht dort ankommt, wo sie hinsoll. Auch exzessives Ausdauertraining, als Möglichkeit davonzurennen, machte die Dinge eher schlimmer und den Gewichtsverlust noch tragischer. Obwohl ich immer wieder Krafttraining praktizierte, war der Reiz zu wenig gezielt und der Körper nicht bereit zum Muskelaufbau. Mein Gesamteiweiß war trotz Fleisch- und Fischkonsum auf 6,3. Einem Wert, wo kein Aufbau passieren kann. Messe dieses doch, wenn Du an chronischen Gesundheitsproblemen leidest und vielleicht auch noch vegetarisch oder vegan lebst.

Also brauchte es zuerst den Fokus auf Darmgesundheit durch Sanierung von Darm und Immunsystem. Dann wurden die Mangelzustände auf Nährstoffebene von mir behoben. Jahrelanger Raubbau hinterließ Spuren bis hin zu osteoporotischen Zuständen in meiner Wirbelsäule. Großflächige, chronische Schmerzen waren Teil meines Alltags. Das wollte ich wieder ändern und wusste um die Möglichkeiten dazu. Dazu musste ich auch mein Gehirn wieder in Ordnung bringen. Über mentales Training wie auch strukturell durch die notwendigen Nährstoffe via Brainfood.

Durch intensives Krafttraining über Freeletics erlangte ich bereits in acht Wochen 2,5kg mehr an Gewicht. Muskelmasse versteht sich. Den Tipp bekam ich von einem guten Freund und Kollegen. Nur durch Training mit dem eigenen Körpergewicht 2-3x wöchentlich für 5-10 Minuten. Die meisten Menschen streben eher das Gegenteil an. Also Gewichtsreduktion. Auch so würde es funktionieren. Ich bin jedenfalls froh über jedes Kilo, welches sich aufbaut. Natürlich wurde auch die Nahrung darauf abgestimmt. Wer mich kennt, weiß um meine Affinität zur Paleo-Ernährung. Diese bildet für mich den Grundstock und ich weiß inzwischen sehr genau, was mir guttut und was nicht.

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Parallel dazu schränkte ich meine Ausdauersessions ein. So gut wie keine Läufe mehr. Regelmäßige, ausgedehnte Spaziergänge mit Kinderwagen sind aktuell völlig ausreichend für mich. Dazu muss ich ergänzend anmerken, dass meine Ausdauerleistung mehr als durchschnittlich gut war. Somit gönne ich mir hier einfach die lohnende Pause und setze den Fokus auf Muskelaufbau.

Die Schmerzen im Alltag wurden immer weniger. Parallel konnte ich durch die hohen Intensitäten wieder besser schlafen. Die Stimmung profitierte auch merklich davon. Der Wirbelsäule geht es gut. Alles tolle Nebeneffekte. Yoga dient der Regeneration.

Ein motivierendes Beispiel zu Krafttraining

In Wien war meine älteste Kundin 89 Jahre. Eine sehr rüstige und bewegungsfreudige Person. Sie kam mit der Diagnose Osteoporose in der Lendenwirbelsäule, merkte aber selber nicht viel davon. Durch regelmäßiges Krafttraining, mit Gewichten bis zu 30kg für Kreuzhübe – also schweres Rückentraining – schaffte es auch sie noch im fortgeschrittenen Alter, den Befund nach ca. einem Jahr unauffällig werden zu lassen. Zudem nahm sie Vitamin D ein und regelmäßig auch Mineralien.

Soviel zum Thema: Es ist nie zu spät, um etwas zu verändern.

Fazit und Ergänzungen

Der Muskel ist ein Drüsenorgan. Er produziert Botenstoffe, die essentiell für die Gesundheit sind und zum Gleichgewicht betragen. Somit ist er genau so wichtig wie jede andere Drüse im Körper. Nichts ist leichter, als diese große Drüse mit Bewegung in ihrer Funktion zu erhalten. Krafttraining eignet sich für Stressabbau, Gewichtszunahme oder –abnahme und zum Anheben der Stimmung und von Schlafqualität. Dies ist fest in der Natur verankert und möchte nur gesehen und wieder daran erinnert werden. Weiters können etliche Krankheitsbilder davon profitieren, wenn Du wieder mehr Mensch wirst.

Probier doch mal Tabata aus, oder mach es wie ich und 8 Millionen andere Menschen und schließe Dich Freeletics an, wenn Du fit und ausgeglichen werden willst.

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Folgende Zusätze sind parallel zum Krafttraining sinnvoll und entfalten das volle Potential der Muskulatur:

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Michael
Michael

kam über die Physiotherapie zur klinischen Psycho-Neuro-Immunologie. Die eigene Geschichte veranlasste ihn, immer tieferes Verständnis über Geist, Emotion und Nahrung zu erleben und danach herzoffen weiterzugeben. Als "GEN-Schalter" schreibt und inspiriert er hier und öffentlich, um Mut für gesunden Erfolg und selbstbestimmte Freiheit zu machen.