Mentaltraining

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Did not work. Did not work.
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Die regelmäßige Dusche und das Zähneputzen sind uns bekannt. Fasten und Diäten für den Körper ebenso. Ob das Abnehmen nun klappt oder nicht, zumindest probiert haben es schon viele Menschen. Doch Psychohygiene ist meist ein Fremdwort. Dabei beruhen die ganzen, alten Lehren mehr oder weniger auf Mentaltraining.

Meditation, Atemarbeit oder prozessorientierte Innenschau ist gelebte Praxis in jeder Religion. Doch der moderne Alltag entfernt uns immer mehr von unseren Wurzeln. Gläubig sind wir nicht mehr wirklich. Woran auch glauben?

Das Ergebnis ist schlichtweg pures Chaos. Das kennen auch viele von uns. Keine Zeit für Wesentliches, gehetzte Erledigungen zwischen Terminen, nie genug Zeit für sich selbst und ein Passagier im Leben, welches sich sehr fremdbestimmt anfühlt. Falls Gefühl überhaupt noch möglich ist.

Wenn sich dann Symptome von Krankheit einschleichen, das Abnehmen nicht so recht klappen will und keinen Energie mehr vorhanden ist, … spätestens dann könnte Mentaltraining, begleitend zu anderen medizinischen Interventionen, interessant für Dich sein.

Die drei Gehirne

Chronischer Stress ist pures Gift für Ihre mentale Kapazität. Im Durchschnitt verwenden wir das Gehirn 10-20% von dem, was es in der Lage zu leisten wäre. Das ist, sanft ausgedrückt, ziemlich wenig finde ich. Und diese geringe Menge an Auslastung wird dann vor allem für Prozesse des Überlebens gebraucht, aber sicher nicht, um lebenslang erfolgreich zu lernen und mental zu wachsen.

Eine kurze Erklärung, wie es um den Aufbau des Gehirns über die vielen Jahre der menschlichen Evolution steht. Es unterscheiden sich grundlegend drei Arten von diesen genialen Neurocomputern:

1.) Das protoreptilische Gehirn

Dieses ist uralt (Millionen Jahre!), reagiert rein instinktiv und will nur überleben. Das vegetative Nervensystem (Sympathikus, Parasympathikus) wird von diesem Gehirnareal kontrolliert. Gefühle kennt dieser Abschnitt nicht. Kampf oder Flucht braucht keine Gefühlsduseleien im Anhang. Atmung, Herzschlag und Körpertemperatur fallen in dessen Aufgabenbereich. Ohnmachtsgefühl und Wortlosigkeit sind die Symptome, wenn dieser Teil des Gehirns durch Stress aktiviert wird.

2.) Das limbische Gehirn 

Dieser Teil wird auch paläomammalisches Gehirn genannt. Hier regieren die Instinkte und Gefühle und es werden Signale der basalen vier Grundprogramme von Angst, Hunger, Kampf und Reproduktion verarbeitet. Dies ist den Säugetieren vorbehalten. Hier wird entschieden, wer Feind ist und wer Freund. Gesellschaftliche und familiäre Prägungen verankern sich in den Strukturen von Amygdala, Hypothalamus und Hippocampus. Und dies ziemlich hartnäckig, wie die meisten feststellen werden. Ob man will oder nicht.

Dies entstand deswegen, damit das Überleben gesichert ist. Die emotionale Verarbeitung von Umweltsignalen und deren adäquate Interpretation ist essentiell für den Erhalt von Leben. Evolution folgt natürlichen Gesetzen.

Durch das gewöhnliche, aktuelle Leben, verkümmert der Hippocampus. Durch weniger Lernen bauen sich dort Neuronen ab. Nicht gut. Denn dadurch verringert sich auch die Gabe zur Informationsverarbeitung und das emotionale System verkümmert ebenso. Das führt soweit, dass u.a. der Zugang zu authentischen Gefühlen nachlässt.

3.) Der Neocortex

Wenn Sie die Gaben des Neokortex nicht bereits in der Jugend wecken werden Sie erst sehr viel später und meist nur widerwillig erwachen.

– Alberto Villoldo, PhD

Dieser Bereich unterscheidet uns Menschen von anderen Säugetieren. Im Idealfall (da nicht mehr selbstverständlich) ist dies dadurch gekennzeichnet, dass logisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen und Urteilsvermögen gut ausgeprägt sind und uns in sozialen Beziehungen helfen, Gemeinschaft aufzubauen und unterstützend zu erhalten. Barrieren und Zäune sind nicht unbedingt geniale Erfindungen des Neocortex. Selbstlose Liebe wäre eine Grundeigenschaft.

Und jetzt kommts:

Das alles kann gelernt werden, obwohl viele Menschen laufend in der Annahme sind, dass sie einfach sind wie sie sind.

Doch unterschätze die geniale Natur nicht!

Mit Mentaltraining mehr Urlaub für den Verstand

Patienten, die Techniken wie die Achtsamkeitsmeditation nutzen, empfinden ihre Erkrankung nicht nur emotional als weniger belastend, sie sind auch in einer besseren körperlichen Verfassung.

– Dr. David Perlmutter

Diese Studien sind der Beweis dafür, dass Gedanken, Gefühle und Überzeugungen die körperliche Gesundheit beeinflussen. Mentaltraining kann dafür essentiell sein. Vor allem, da die tägliche Praxis dazu führt, dass Du immer wacher wirst und nicht mehr nur Deine alten Gehirnregionen bedienen, wo Muster von Stress zu Angst und Verlust des Selbstvertrauens führen.

Heutzutage versuchen viele Menschen Ihre Ziele über die Ernährung und über Bewegung zu erreichen. Doch erst, wenn im Gehirn Ordnung herrscht, können weitere Ziele definiert werden. Der Verstand ist nicht unser Feind, aber auch nicht unser Freund, wenn es um das Treffen von Entscheidungen geht.

Mit Mentaltraining seine Ziele erreichen und mehr Fokus

Wie schon im Buddhismus und den vielen, alten Traditionen beschrieben, führt die Auseinandersetzung mit sich selbst zu einem neuen Bild der Realität und verbindet den praktizierenden Menschen wieder mit der Natur und somit zur unendlichen Quelle von Information.

Der moderne Lebensstil kann dafür allerdings ein konstantes Hindernis darstellen.

Doch lass Dich nicht ablenken und zerstreuen (doch wir alle tun es), wähle Termine mit Dir, wo Du nicht nur wahllos Information aufnimmst (Zeitung, TV, Internet), sondern auch aktiv für Dich nutzt. Nutze Deine hauseigenen Potentiale. Diese kennst nur Du, wenn Du bereit bist, diese zu erkunden. Frag Dich: “Wie geht es mir?”, fühle nach, frage es Dich nochmals und fühle wieder. So kommst Du Dir immer näher.

Deine drei Gehirne werden es Dir danken. Und Dein Körper ebenso. Das steht felsenfest.

Die Veränderung und Ausdehnung der Komfortzone kann Wunder bewirken. Übung durch kleine Schritte. Neben dem Fühlen ist tägliches, angeleitetes Tun große Unterstützung in diesem Prozess aus eigener Erfahrung.

Mentaltraining ABOin 52 Wochen ist alles andersmehr Details

Literaturempfehlung

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Michael
Michael

ist selbsterfahren in Traumafolgen auf Gesundheit und Psyche und hört nicht auf, das eigene Blei zu Gold zu machen. Als Physiotherapeut und Psycho-Neuro-Immunologe half und inspirierte er viele Menschen zu mehr Gesundheit. Hier im Blog findest du einen Querschnitt der letzten Jahre. Er soll dir Mut machen, wieder deine eigene Macht über dein Leben zu gewinnen und dich dabei in eine innere, wohlwollende Führung zu entspannen.