5 Tipps für sofortige Entspannung

Entspannung
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Ohne bewusste Entspannung kocht das Gehirn in Zeiten wie diesen wortwörtlich. Die Nervennetzwerke werden durch viele Inputs und den unendlichen Informationen gereizt, wie nie zuvor. Laufend werden Entscheidungen getroffen. Dazu kommt noch, dass unsichtbare Schwingungen in Wellenform (WLAN, Mobilfunk, Bluetooth, Funk) uns mehr oder weniger ständig durchströmen. Der Körper ist ein Meisterwerk und braucht immer wieder Entspannung, um regenerieren zu können.

Bewusste Entspannung für die Zellen

Wie es schon Bruce Lipton in seinem Meisterwerk „Intelligente Zellen“ so schön formulierte, ist das wahre Gehirn einer Zelle nicht die DNA und der Zellkern, sondern die Zellmembran. Dort finden Austausch und Kommunikation statt, dort werden Nährstoffe ein- und Schadstoffe ausgeleitet. Diese Zellmembran braucht also ein Umfeld, welches diese natürlichen Prozesse zulassen kann.

Wenn Du meine Artikel schon länger verfolgst, weißt Du sicher schon, dass das Vorhandensein von ausreichend Omega 3 Fettsäuren dafür essentiell ist.

Nebst der strukturellen Komponente sind es aber auch Gedanken und Überzeugungen, welche die Zellen in Stress und somit in verminderte Funktion treiben können. Und hier setzt Du am besten täglich mit Deinen Entspannungsübungen an. Gleich erfährst Du, wie diese aussehen können.

In dem Moment, wo eine einschränkende Emotion auftritt, hast Du zwei Möglichkeiten:

  • Du steigst ein und bistdie Emotion, identifzierst Dich damit und steckst somit den gesamten Körper für kurze oder lange Zeit an.
  • Du bemerkst die Emotion, siehst nach, was genau da ist – siehst nach, was Du JETZT brauchst und steigst im Moment wieder aus.

Zugegebenermaßen ist das eine sehr vereinfachte Version, von dem, was auf uns so über den Tag einprasselt. Doch auf den Punkt gebracht, funktioniert es genau so.

Nummer zwei ist also die Variante für die sofortige Entspannung. Wie kannst Du diese nun zum Wohle ihres Körpers und des Gehirns erreichen?

Übungen für sofortige Entspannung

  • Atmung
    Die Atmung ist immer zugänglich. Vor allem: sie passiert IMMER im Jetzt. Ich weiß, das weißt Du. Aber praktizierst DU diesen Ritus auch regelmäßig? Wenn Du also in dem Moment, wo Du eine emotionale Einschränkung spürst, oder sich ein unangenehmes Körpergefühl auftut, sofort die Aufmerksamkeit auf den Atem legst und 5 Sekunden einatmest, kurz anhälst und 5 Sekunden ausatmest, können sich wahre Wunder ergeben. Schenk Dir doch eine Minute und mehr davon, am besten mehrmals täglich.
  • Meditation
    Meditation und Achtsamkeit bedeutet für mich die Grundlage für alles weitere. Erst durch die bewusste Auseinandersetzung mit den Gedanken, Gefühlen und Emotionen, kann ein Bild für sich entstehen, welches nicht laufend verzerrt durch Vergangenheit und alltägliche Reize wirkt. Dazu ist es nicht notwendig, sich einer bestimmten Religion oder Bewegung anzuschließen, sondern die tägliche Praxis kann sich über Body Scans, Atemübungen und progressive Muskelentspannung ausdrücken.
  • Springen & Singen
    Einschränkung bedeutet Stagnation, alles zieht sich zusammen. Auch alle Zellen. Am besten, Du begegnest einem Gefühl der Enge mit sofortiger Umkehr und einem für das Gehirn paradoxen Reiz. Spring am Stand solange es Dir recht ist, während Du dabei tönst. Egal, ob Du über gesangliches Talent verfügst, der Fokus liegt am Ausdruck und loslassen. Es kann passieren, dass Du dabei zu Lachen anfängst… das ist mehr als ok.
  • Lächeln
    Alleine die Tatsache, dass ein einfaches Hochziehen der Mundwinkel im Gehirn Positives auslöst, macht diesen Punkt für mich so wertvoll. Wach doch regelmäßig morgens auf und praktiziere ein Lächeln der Entspannung für Dich als Morgenritual. Du wirst überrascht sein, wie dieses wirkt. Über den Tag im Moment angewendet, verschafft dieses einfache Tool sofortige Erleichterung.
  • Dankbarkeit
    Du und ich kennen die Situationen, wo das Leben sich gegen eine*n wendet. Doch auch in dieses Stunden kann es möglich sein, Dankbarkeit zu praktizieren. Morgens beim Aufwachen für den neuen Tag, beim Essen für die Nahrung und an die Menschen, die diese möglich machen und am Abend für den gelebten Tag. Einige Einzelheiten, welche für Dich wertvoll waren und die kurze Erinnerung daran. Es eignet sich dazu ein Dankbarkeitstagebuch, welches abends mit einigen wenigen Punkten gefüllt wird, um den Tag mit dieser Energie ausklingen zu lassen. Im Moment kann Dankbarkeit auch sofort dienlich sein, um wieder präsent zu sein.

Entspannung wirkt!

Wie so oft im Leben ist die regelmäßige Übung entscheidend für den Erfolg. Das hilft nicht nur beim Muskeltraining oder beim Umstellen der Ernährung. Die Kultivierung eines neuen Mindsets, also von förderlichen Glaubenssätzen, führt zum Ziel, wenn dieses klar ersichtlich ist.

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg
– Laotse

Für mich entscheidet dazu die tägliche Praxis. Gönne Dir morgendliche Starts in Ruhe und mit den oben genannten Angeboten. Du wirst überrascht sein, wie sich nach einiger Zeit des Widerstandes eine gelassene Selbstverständlichkeit gegenüber dem neuen Ritus einstimmt. Meist braucht es drei Wochen, um das neue Verhalten integriert zu haben. So funktionieren unsere Gehirne und das Lernen auf zellulärer Ebene. Der restliche Körper wird es Dir danken, indem er vielleicht plötzlich das ein oder andere Symptom wie Schmerz oder Unruhe nicht mehr präsentieren muss.

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Michael
Michael

kam über die Physiotherapie zur klinischen Psycho-Neuro-Immunologie. Die eigene Geschichte veranlasste ihn, immer tieferes Verständnis über Geist, Emotion und Nahrung zu erleben und danach herzoffen weiterzugeben. Als "GEN-Schalter" schreibt und inspiriert er hier und öffentlich, um Mut für gesunden Erfolg und selbstbestimmte Freiheit zu machen.